NotebookLM heißt jetzt Gemini Notebook, und jedes Notebook erhält seinen eigenen Cloud-Computer.

17. Juli 2026, 00:04

Der unbeholfene Name ist weg. NotebookLM — 30 Millionen Menschen, 600 000 Organisationen — heißt jetzt Gemini Notebook und ist in die Gemini‑Marke integriert. Aber die Umbenennung ist nicht die eigentliche Geschichte.

Vom Lesewerkzeug zum Forschungs‑Agenten

Google hat jedem Notebook einen sicheren Cloud‑Computer bereitgestellt. Laden Sie Ihre Quellen hoch und es schreibt Code und führt ihn gegen diese aus — echte Datenanalyse, nicht Zusammenfassungen und Podcasts. Das war die Grenze, die NotebookLM nie überschritten hat. Es war ein ausgezeichneter Leser: 50 PDFs einwerfen, Zitate erhalten, eine Audio‑Übersicht bekommen. Wenn man es auffordert, die Tabelle tatsächlich zu berechnen, winkt es nur ab. Jetzt öffnet es eine Sandbox und führt Berechnungen durch.

Damit ist es ein Agent und kein Chatbot mit angehängten Dokumenten. Die Verankerung bleibt — Code wird gegen Ihre Quellen ausgeführt, nicht gegen das offene Web.

Wer bekommt es

Code‑Ausführung ist heute für Google AI Ultra‑Abonnenten und Workspace‑Geschäftskunden mit AI Ultra‑ oder AI Expanded‑Zugang live. Alle Pro‑Nutzer im Web erhalten sie in den kommenden Wochen. Notebooks synchronisieren sich zwischen der eigenständigen App und der Gemini‑App, wobei der AI‑Modus von Search bald kommt.

HN hat es mit 184 Punkten auf die Titelseite gesetzt. Die Umbenennung brachte die Witze; die Sandbox ist das, was das Produkt voranbringt.