Die meisten Browser‑Agents verlangen, dass du einen Prompt schreibst und hoffst. Aye dreht das um: Du erledigst die langweilige Aufgabe einmal von Hand, und es beobachtet. Beim nächsten Mal erledigt es das für dich. Dieser „wie einen neuen Mitarbeiter einarbeiten“-Ansatz ist der Grund, warum es heute bei Product Hunt Auftrieb bekommt.
Was Aye eigentlich ist
Ein Chromium‑basierter KI‑Browser (macOS und Windows) mit einem integrierten Computer‑Use‑Agent. Er liest die sichtbare Seite, klickt, tippt, scrollt, wechselt Tabs und prüft das Ergebnis – dieselbe repetitive Routinearbeit, die du einem Junior überlassen würdest. Formulare ausfüllen, Daten über Seiten hinweg scrapen, ein Back‑Office‑Dashboard aufräumen, Informationen zwischen Tabs verschieben. Du zeigst den Ablauf, Aye wandelt ihn in eine wiederverwendbare Fähigkeit um. Keine Skripte, kein Flow‑Chart‑Builder.
Warum es einen Blick wert ist
Der clevere Teil besteht nicht darin, Klicks aufzuzeichnen – dumme Makros tun das bereits. Aye arbeitet von der Seite aus, die vor ihm liegt, und verifiziert jeden Schritt, sodass es nicht zusammenbricht, wenn ein Button verschoben wird. Unterbrochen? Ein Checkpoint lässt es fortsetzen statt neu zu starten. Auf ein Login, ein CAPTCHA oder eine Zahlung treffen? Es stoppt und gibt die Kontrolle zurück.
Leichtgewichtig, alltagstauglich und erfrischend nicht‑Black‑Box für diese Kategorie.