Unsloth war eine Python-Bibliothek mit über 40 K GitHub‑Stars, die jeder über ein Colab‑Notebook nutzte. Am 11. August wurde sie zu einer App. Unsloth Desktop (Beta) ist kostenlos, Open-Source und zu 100 % lokal — keine Telemetrie, funktioniert offline.
Ausführen und Trainieren im selben Fenster
Die meisten lokalen Apps erledigen nur eine Sache. Ollama und LM Studio führen Modelle aus. Unsloth trainiert sie. Desktop erledigt beides in einem Fenster: MLX‑ und GGUF‑Chat, Diffusions‑Bild‑ und Video, Audio‑ und Transkription, plus vorinstallierte Kimi K3, MiniMax‑H3, Gemma 4, Qwen 3.6, DeepSeek‑V4 und FLUX. Der alte Verkaufspunkt bleibt erhalten — über 500 Modelle lassen sich Feintuning und RL etwa doppelt so schnell durchführen bei rund 70 % weniger VRAM und ohne Genauigkeitsverlust.
Die Agent-Bridge ist das schlafende Feature
unsloth start stellt einen OpenAI‑kompatiblen lokalen Endpunkt bereit, sodass Claude Code und Codex auf ein Modell zeigen, das auf Ihrem eigenen Rechner läuft, anstatt auf eine API. Unsloth behauptet, dass die Tool‑Calling‑Genauigkeit dadurch um 50 % besser ist und liefert private lokale Web‑Suche sowie tiefgehende Recherche obendrauf.
Feintuning ist kein Kommandozeilen‑Skill mehr. Das ist hier die eigentliche Neuigkeit.