CAD ist dort, wo generative KI normalerweise scheitert – Geometrie erfordert Präzision, und ein Bauteil, das zu 95 % korrekt ist, passt nicht. text-to-cad, ein Open-Source-Projekt von earthtojake, ist der erste Versuch seit geraumer Zeit, den Hardware‑Entwickler tatsächlich weitergeben. 9,8 k Sterne, 600 + an einem einzigen Tag, im Trend auf GitHub.
Was es eigentlich ist
Kein Chat‑Programm. Es ist ein Framework – eine Sammlung von Agent‑Fähigkeiten, die sich in Claude Code und Codex einbinden. Du beschreibst ein Bauteil, und der Agent erstellt quellcode‑verwaltete CAD‑Skripte (build123d auf OpenCascade‑Basis), die zu parametrischen, editierbaren Modellen kompiliert werden. Die Ausgabe erfolgt als STEP, STL, 3MF und GLB. Außerdem werden fertige STEP‑Teile wie Schrauben, Lager und Motoren eingebunden, 2D‑DXF‑Zeichnungen generiert und URDF-Robot-Dateien mit MoveIt‑Planungsgruppen geschrieben.
Warum es wichtig ist
Es ist Open‑Source – du hostest es selbst oder installierst das Plugin in einen Coding‑Agent, den du bereits nutzt. Die Idee ist clever: Anstatt Geometrie direkt zu erzeugen, lässt es den Agenten Code schreiben, der Geometrie generiert. Text-to-CAD als Text-to-Code. Deshalb ist die Ausgabe editierbar statt einer Black-Box-Mesh-Datei – und warum die Robotik‑Community denkt, dass dieses Projekt haften bleiben könnte.