Google Gemini Enterprise gibt jedem KI‑Agent eine kryptografische ID — sein echter Kampf mit OpenAI und Anthropic

21. Juli 2026, 00:10

Google hat Google Gemini Enterprise auf der Cloud Next ’26 (22. April) vorgestellt, und es ist kein weiterer Chatbot. Es ist eine Agentenplattform: ein Ort für die IT, KI‑Agenten zu bauen, zu orchestrieren, zu steuern und zu prüfen, die in den internen Systemen eines Unternehmens laufen. Denken Sie an den Nachfolger von Vertex AI, neu aufgebaut um Agenten statt Modelle.

Was es tatsächlich leistet

Der Fokus liegt auf Governance. Während OpenAI’s ChatGPT Work und Anthropic’s Cowork die Kontrollen auf Anwendungsebene bieten, schiebt Gemini Enterprise sie tiefer: Agent Identity (eine kryptografische ID für jeden Agenten), ein Agent Registry, das genehmigte Werkzeuge katalogisiert, und ein Agent Gateway, das Richtlinien zentral durchsetzt. Für regulierte Unternehmen ist ISO 42001‑Zertifizierung plus pro-Agent-Audit-Logs das Verkaufsargument. Sie wissen genau, welcher Agent was berührt hat.

Der API‑Ansatz

Es ist vollständig API‑ und MCP‑interaktiv. Das aktualisierte Agent Development Kit orchestriert Netzwerke von Sub‑Agenten auf einem Graph‑Framework, unterstützt Remote‑MCP und das A2A‑Protokoll und greift auf über 200 Modelle zu – darunter Anthropic’s Claude und Gemini 3.1 Pro’s 2 M‑Token‑Fenster. Typische Anwendung: Einen Agenten in CRM, Ticketing und Dokumente einbinden und dann einschränken, worauf er zugreifen darf.