Vor zwei Jahren waren sie Partner — ChatGPT in iOS integriert. Am 10. Juli verklagte Apple OpenAI vor einem Bundesgericht in Nordkalifornien und bezeichnete dessen Hardware-Operation als „bis ins Mark verdorben“. Hacker News vergab 698 Punkte und 340 Kommentare. Die heißeste KI-Story der Woche, ohne Frage.
Was Apple sagt, geschah
Die Klage konzentriert sich auf Tang Tan, den Leiter der Hardware bei OpenAI und ehemaligen Apple-Vizepräsidenten. Er habe angeblich Apple-Mitarbeiter, die bei OpenAI interviewten, angewiesen, „echte Teile“ für Vorführungen mitzubringen, Apples geheime Projektnamen beim Recruiting verwendet und ausscheidende Mitarbeiter darin geschult, die Exit-Sicherheit zu umgehen. Ein ehemaliger Ingenieur habe angeblich sein Apple-Laptop behalten und vertrauliche technische Dokumente heruntergeladen. Über 400 ehemalige Apple-Mitarbeiter arbeiten jetzt bei OpenAI. Jony Ives io, das Startup, das OpenAI für 6,5 Milliarden $ gekauft hat, wird in der Klage genannt – Ive selbst nicht.
Warum das wichtig ist
Dabei geht es eindeutig um OpenAI’s erstes Consumer-KI-Gerät, das voraussichtlich das iPhone als primäres Mittel, mit dem Menschen mit KI sprechen, herausfordern soll. OpenAI’s Antwort: „Wir haben kein Interesse an den Geschäftsgeheimnissen anderer Unternehmen.“ Der KI-Hardware-Krieg hat sich gerade vom Abwerben zu Zeugenaussagen verlagert – und die Beweisaufnahme könnte das Gerät selbst verzögern.