Die meisten Agent-Tools bieten Ihnen ein besseres Gespräch. Paperclip liefert Ihnen ein Organigramm. Das MIT‑lizenzierte Repo von Paperclip Labs hat über 78.000 Sterne und mehr als 14.300 Forks, und es hat heute weitere 571 Sterne im GitHub Trending erhalten. Die eigene Formulierung des Autors trifft es am besten: Wenn OpenClaw ein Mitarbeiter ist, ist Paperclip das ganze Unternehmen.
Was es eigentlich ist
Ein selbstgehosteter Node.js‑Server mit einem React-Dashboard. Kein Agent — sondern eine Kontroll‑Ebene für Agenten, für die Sie bereits bezahlen. Sie definieren Rollen, Berichtslinien und Token‑Budgets; Agenten erhalten Tickets anstelle von Prompts; die Arbeit läuft auf geplanten Heartbeats mit Sitzungs‑State, der Neustarts überlebt. Erreicht man ein Budget‑Limit, drosselt der Agent automatisch. Genehmigungen und Prüfprotokolle sind integriert. Eine Bereitstellung kann mehrere Unternehmen hosten, wobei die Daten vollständig isoliert sind.
Bringen Sie Ihre eigenen Agenten
Die Integrations‑Schicht ist der Kern. Claude Code, Codex, Cursor, OpenClaw, Gemini CLI sowie einfache Bash‑Skripte und HTTP‑Webhooks lassen sich über Adapter einbinden, sodass ein einziges Ticket‑Board die Arbeit über Anbieter hinweg routen und die Kosten pro Agent an einem Ort verfolgen kann. Die Installation erfolgt mit einem Einzeiler‑Skript; Node 20+ und eingebettetes Postgres, austauschbar gegen eine echte Datenbank in der Produktion. Frei zum Selbst‑Hosting — Sie zahlen nur für Infrastruktur und Modell‑Token.
Das ist die These: Multi‑Agent‑Arbeit scheitert an Governance, nicht an Intelligenz.