Cursor hat am 29. Juni seine erste native iPhone‑ und iPad‑App im öffentlichen Beta‑Programm für zahlende Nutzer veröffentlicht. Es ist kein Code‑Editor, der auf einen kleinen Bildschirm gedrängt wurde. Es ist eine Fernsteuerung für KI‑Agenten.
Was es tatsächlich kann
Wähle ein Repository, wähle ein Modell und beschreibe dann die Aufgabe, indem du tippst oder sprichst. Cursor startet einen immer‑eingeschalteten Cloud‑Agenten, oder du steuerst aus der Ferne einen bereits auf deinem Mac laufenden Agenten. Slash‑Befehle verfeinern den Prompt. Der Agent schreibt, du prüfst das Diff auf deinem Telefon und mergst den PR.
Das Killer‑Szenario ist der Bereitschaftsdienst. Der Pager geht um 2 Uhr morgens los, du richtest einen Agenten vom Bett aus auf den Vorfall, er untersucht und schlägt eine Lösung vor. Markiere einen Screenshot, um eine UI‑Änderung anzustoßen. Reproduziere einen Bug aus einem Café.
Warum das wichtig ist
Das ist das klarste Zeichen bisher, dass das Programmieren vom Schreiben von Code zum Management von Agenten, die den Code schreiben, übergeht. Das Telefon, nicht der Laptop, wird zum Ort, an dem du Arbeit zuweist.
Cursor bietet außerdem Composer 2.5‑Batch‑Jobs mit 75 % Rabatt bis zum 5. Juli an, um die Nutzer zu fesseln.