DeepSeek hat sein eigenes Agenten‑Framework Open‑Source gemacht. An einem Tag: 31,2 k Sterne, 2,3 k Forks, 309 Punkte auf der HackerNews-Startseite. MIT‑Lizenz, bereits 12.293 Commits im Repository.
Was es eigentlich ist
Eine Agenten‑Runtime, die Sie lokal ausführen, nicht ein Modell. npx @deepseek-ai/dsh web startet eine Web‑UI auf 127.0.0.1:3080 und Sie sprechen mit einem Agenten. Der Slogan lautet „Everything is a Plugin“ und sie meinen das wörtlich – der Modell‑Adapter, das Tool‑Register, das Sitzungs‑Log, die Sandbox, die UI und die Agent‑Schleife selbst sind alles Plugins auf Cordis, DeepSeeks spatio‑temporales Kompositions‑Framework. Tauschen Sie die Schleife über eine Konfigurationsdatei aus. Das ist das Verkaufsargument.
Das Plugin‑SDK ist der Kern
Schreiben Sie ein Plugin und registrieren Sie Ihre eigenen Werkzeuge, Ihren eigenen Modell‑Provider, Ihr eigenes Speicher‑Backend. Zeigen Sie es auf ein lokales Modell, binden Sie eine interne API ein, ersetzen Sie den Scheduler. Bauen Sie aus dem Quellcode mit pnpm, wenn Sie den Kern hacken möchten.
Es ist eine Entwickler‑Vorschau und DeepSeek warnt laut vor breaking changes. Das ist nicht besonders wichtig. Das Signal ist, dass ein chinesisches Frontier‑Lab aufgehört hat, nur Gewichte zu liefern, und stattdessen die Schicht bereitstellt, die sie ausführt – dieselbe Schicht, die Anthropic und OpenAI stillschweigend abschotten.