Das Pentagon hat nie einen KI‑Agenten sensible Daten bearbeiten lassen. Das änderte sich am 5. August. Missionforce, die nationale Sicherheitseinheit von Salesforce, erhielt die Impact Level 5‑Genehmigung für ihre Agentforce 360‑Plattform — autonome KI‑Agenten können jetzt Controlled Unclassified Information und unklassifizierte National Security Systems‑Daten verarbeiten. Die erste agentische Plattform, die jemals auf diesem Niveau freigegeben wurde.
Was IL5 tatsächlich freischaltet
IL5 ist die empfindlichste Stufe des DoD vor der Klassifizierung. Bisher waren Agenten ausgeschlossen — Menschen erledigten die Formalitäten. Diese Agenten gibt es in zwei Varianten: assistierende Co‑Piloten, die das Personal unterstützen, und vollständig autonome Agenten, die eigenständig handeln. Ziel‑Workloads: Verteidigungslogistik, Rekrut‑Onboarding und der administrative Aufwand, der Militärfamilien erdrückt.
9,2 Millionen Menschen, 1.500 Fälle pro Tag
Das Army Human Resources Command ist der erste Einsatzpartner und stellt 24/7‑KI‑Agenten vor 9,2 Millionen Soldaten, Veteranen und Familienangehörige. Erwarteter Durchsatz: über 1.500 automatisierte Fall‑Zusammenfassungen pro Tag.
Das größere Signal: Das Projekt läuft auf einem 5,6 Milliarden‑Dollar‑Zehnjahres‑Vertrag, der im Januar vergeben wurde. Regierungs‑KI‑Agenten sind gerade von einer Pilot‑Neugier zu einer konkreten Beschaffung übergegangen — und Salesforce, kein Frontier‑Lab, war dabei der Erste.