Samsung trat in den Kampf um smarte Brillen ein. Auf der Galaxy Unpacked in London am 22. Juli – zusammen mit dem Z Fold 8, Z Fold 8 Ultra, Watch Ultra 2 und Watch 9 – kündigte das Unternehmen die Galaxy Glasses an, sein erstes KI‑Wearable, das direkt auf die Ray‑Bans von Meta abzielt.
Kein Display, und das ist beabsichtigt
Die Hardware ist bewusst schlicht: 12‑MP‑Kamera, gerichtete Lautsprecher, Mikrofone, etwa 50 Gramm, Snapdragon AR1, kein Head‑up‑Display. Berichten zufolge liegt der Preis zwischen 379 $ und 499 $, der Verkauf startet Anfang August. Die Fassungen kommen von Warby Parker und Gentle Monster. Das Gerät läuft auf Android XR, wobei Gemini Übersetzungen, Navigation Schritt‑für‑Schritt und Fragen zu dem, was Sie gerade ansehen, übernimmt. Samsung kopiert die Ray‑Ban‑Formel, bevor es versucht, sie zu übertreffen.
Die eigentliche Geschichte ist die 800‑Millionen‑Zahl
Die Brillen erhielten den Applaus; agentische KI ist die eigentliche Wende. Samsung demonstrierte Sprachbefehle, die über Apps hinweg funktionieren – Essen bestellen, etwas in den Kalender eintragen – statt Einmal‑Funktionen. Und es heißt, dass Galaxy AI bis zum Jahresende auf mehr als 800 Millionen Geräten laufen wird. Niemand sonst hat eine Verbraucher‑KI‑Verteilung in diesem Ausmaß. Meta verkauft Brillen jeweils einzeln. Samsung hat die Handys bereits ausgeliefert.